Vortrag

Zyklus

Herbstsemester 2008: «Amerika und die Welt»

Dienstag, 25. November 2008, 18.15 Uhr
Universität Zürich, Rämistrasse 71, KOL-G-201

Foto Rüesch

Dr. Andreas Rüesch

Langjähriger Washington-Korrespondent, «Neue Zürcher Zeitung»

Ein neuer Präsident – ein anderes Land?

Selten wurde ein Kandidat des amerikanischen Wahlkampfs mit so viel Aufmerksamkeit verfolgt wie der Demokrat Barack Obama. Sein Gegenspieler John McCain hingegen soll – so verbreitete Hoffnung im eigenen Lager – die Partei der Republikaner aus ihrem Formtief herausführen. Damit stehen sich ein Charismatiker und ein Pragmatiker gegenüber. Andreas Rüesch, langjähriger Washington-Korrespondent der NZZ, gibt nach geschlagener Schlacht eine erste Analyse dessen, was vom Januar 2009 an auf Amerika und damit auf die Welt zukommen könnte.

Kurzbiographie

Andreas Rüesch gehört der Auslandredaktion der «Neuen Zürcher Zeitung» an. Er war zehn Jahre lang als Korrespondent im Ausland tätig. Von 1998 bis 2002 berichtete er für die NZZ aus Moskau über die Entwicklungen in Russland, Zentralasien und im Kaukasus. In den folgenden sechs Jahren war er in Washington für die Berichterstattung über die amerikanische Aussen- und Innenpolitik zuständig. Vor dem Eintritt in die NZZ-Redaktion studierte Andreas Rüesch an den Universitäten Zürich und Lausanne Osteuropäische Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaft. Seine Studien schloss er 1996 mit einer Dissertation über die Wirtschaftsreformen unter Gorbatschew und Jelzin ab.

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