Vortrag

Zyklus

Frühjahrssemester 2010

Donnerstag, 6. Mai, 18.15 Uhr
Universität Zürich, Rämistrasse 71, Aula, KOL-G-201

Foto Maurer

Ueli Maurer

Bundesrat, Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport

Sicherheitspolitik zurück auf der Agenda

Die Weltlage ist instabil: Terroranschläge in New York, Madrid und London, Krieg gegen den Terror, Auseinandersetzungen um Energie und Ressourcen vom Gasstreit in der Ukraine bis zu Tortillaaufständen und Reisrevolten in der Dritten Welt, Aufmarsch der Seefahrernationen im Golf von Aden an der wichtigsten Verbindungsroute zwischen Europa und Asien, weltweite wirtschaftliche Turbulenzen. Welche Tendenzen sich verdichten, wo Eskalationen drohen, bleibt unklar. Klar ist nur: Es lauert das Unbekannte. Was bedeutet das für die Sicherheitspolitik der Schweiz?

Kurzbiographie

Ueli Maurer ist Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und erwarb das eidgenössische Buchhalterdiplom. 1974 bis 1994 war Maurer Geschäftsführer des Volg. Neben seiner politischen Tätigkeit war er bis 2008 auch Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbands und unterrichtete im Nebenamt Agrarpolitik an der Landwirtschaftsschule Strickhof in Winterthur-Wülflingen. Maurer begann seine politische Laufbahn 1978 als Gemeinderat in Hinwil. Zwischen 1983 und 1991 war er Zürcher Kantonsrat, 1991 Ratspräsident. Als Nationalrat und Vizepräsident der SVP des Kantons Zürich und während zwölf Jahren als Präsident der Partei auf Bundesebene prägte Maurer die Politik der Schweizerischen Volkspartei seit 1991. Anfang 2008 trat er als SVP-Parteipräsident zurück und übernahm das Präsidium der Kantonalen Sektion. Ende 2008 verliess Maurer die grosse Kammer, um den Sitz von Samuel Schmid im Bundesrat zu übernehmen.

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