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Herbstsemester 2009
Dienstag, 1. Dezember 2009, 18.15 Uhr
Universität Zürich, Rämistrasse 71, Aula, KOL-G-201
Zukunftsforscher, Wien
In seinem Vortrag geht der Referent speziell auf die Zukunftsängste der Menschen ein, die sich oft zu kollektiver Hysterie steigern. Er zeigt auf, wie und warum es zu gesellschaftlichem Pessimismus kommt, wie sich dieser «Alarmismus» auswirkt, und weshalb alles anders kommen wird, als wir befürchten. «Noch nie hatten so viele Menschen auf unserem Planeten Chancen auf steigenden Wohlstand», behauptet Matthias Horx und belegt dies mit einer Vielzahl von Daten und Fakten. «Krisen forcieren Innovationsschübe in Wirtschaft, Politik und Kultur» ist seine zweite These, auf die er ebenfalls genauer eingeht.
Matthias Horx ist Trend- und Zukunftsforscher. Er studierte Soziologie in Frankfurt am Main und arbeitete seit 1980 als Autor und Redakteur für «Tempo», «Merian» und «Die Zeit». 1993 gründete er das Trendbüro Hamburg für Trendforschung und Marketing-Beratung. 1996 eröffnete Horx das «Zukunftsinstitut» mit Sitz bei Frankfurt a.M. und Zweigstellen in Wien, München, Hamburg und London. Seit Herbst 2007 ist er auch Dozent an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen für wissenschaftliche Trend- und Zukunftsforschung. Horx ist Autor mehrerer Bücher über Wertewandel, Jugendkultur, neue Technologien und Trendforschung. Sein neustes Buch «Technolution: Wie unsere Zukunft sich entwickelt» erschien 2008 im Campus-Verlag.
