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Herbstsemester 2009
Mittwoch, 7. Oktober 2009, 18.15 Uhr
Universität Zürich, Häldeliweg 2, 8044 Zürich, HAH-E-3
Carnegie Endowment for International Peace, Washington
Seit dem Amtsantritt von Präsident Barack Obama scheint die unilaterale Grossmachtpolitik seines Vorgängers korrigiert
zu werden in die Richtung von Dialog und Kooperation.
Die Vereinigten Staaten suchen das Gespräch, auch mit Gegnern im Politischen und Ideologischen. Zu fragen bleibt, ob auch die «andere Seite» – von Russland über Iran bis nach China – diese Öffnung ihrerseits als Chance zu einer konstruktiveren Neuordnung der internationalen Beziehungen begreift. – Robert Kagan, der mit bekannten Essays («Of Paradise and Power», «The Return of History and the End of Dreams») international hervorgetreten ist, analysiert die neue Lage nicht ohne Skepsis.
Vortrag in Englisch.
Prof. Dr. Robert Kagan ist Politologe und Mitglied der Carnegie Endowment for International Peace, Washington. Er studierte Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an den Universitäten Yale und Harvard und erlangte die Doktorwürde an der American University in Washington D. C. Von 1984 bis 1988 arbeitete er für das Aussenministerium der Vereinigten Staaten. Kagan ist Mitglied des «Council on Foreign Relations», Senior Associate des «Carnegie Endowment for International Peace» und seit 2005 auch Transatlantic Fellow beim «German Marshall Fund» in Brüssel. Als konservativer Intellektueller wurde er im deutschsprachigen Raum besonders durch seine Essays über das Verhältnis zwischen Amerika und Europa bekannt. Er schreibt regelmässig für die «Washington Post», den «Weekly Standard» und «The New Republic». Sein neuestes Buch «Die Demokratie und ihre Feinde» ist deutsch 2008 im Siedler Verlag in München erschienen.
