Vortrag

Zyklus

Herbstsemester 2008: «Amerika und die Welt»

Dienstag, 18. November 2008, 18.30 Uhr
Universität Zürich, Rämistrasse 71, Aula, KOL-G-201

Foto Prodi

Prof. Dr. Romano Prodi

Ehemaliger Ministerpräsident Italiens und ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission

Europa wohin?

Europa sieht sich seit einigen Jahren in Kontroversen und Diskussionen verstrickt, die sowohl die mögliche Identität des Kontinents als auch die Bindungen und Bündnisse zwischen Atlantik und Pazifik und auch in Richtung Russland und den Mittleren Osten betreffen. Wirtschaftliche Faktoren - nicht nur im Rahmen der erweiterten EU - spielen eine zentrale Rolle. Zugleich künden die politischen Realitäten vermehrt Spannungen und Konflikte an. Der ehemalige italienische Ministepräsident Romano Prodi gibt einen tour d'horizon zur aktuellen Lage und zeigt weiter auch denkbare Zukunftsszenarien auf, die sowohl nach innen wie nach aussen wirksam werden könnten.

Vortrag in Englisch.

Biographie

Romano Prodi ist Wirtschaftsprofessor, ehemaliger italienischer Ministerpräsident und ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission. Nach dem Studium und der Promotion in Rechtswissenschaften folgten Graduiertenstudien an der London School of Economics. Prodi habilitierte sich an der politikwisschenschaftlichen Fakultät der Universität Bologna, wo er von 1971 bis 1999 als Professor für Industriewirtschaft und Industriepolitik wirkte. Neben seiner akademischen Tätigkeit war er von 1978 bis 1979 Minister für Industrie und leitete zwischen 1982 bis 1989 die italienische Staatsholding IRI. Von 1996 bis 1998 und 2006 bis 2007 war er Ministerpräsident von Italien. Prodi war von 1999 bis 2004 Präsident der Europäischen Kommision und massgeblich an der Realisierung der Europäischen Währungsunion beteiligt.

Website

www.romanoprodi.it (it)

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