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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Das Thema Ernährung – und insbesondere auch Welternährung – 
 zählt nach wie vor zu den grossen Herausforderungen unserer Zeit. Die Pr
 ozesse der Globalisierung haben zwar manche Transfers sowohl an Wissen w
 ie an praktischer Hilfeleistung erleichtert\; dennoch bleiben\, zumal fü
 r die Entwicklungsländer\, noch grosse Probleme zu lösen. Hinzu kommt\, 
 dass natürliche Ressourcen wie Wasser zunehmend der Verknappung unterlie
 gen. Peter Brabeck-Letmathe gibt eine Standortbestimmung sowohl für die 
 moderne Lebensmittelindustrie wie für deren Aufgaben vor dem globalen Er
 wartungshorizont.
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SUMMARY:Peter Brabeck-Letmathe: Herausforderungen und Chancen der Lebens
 mittelindustrie – eine globale Sicht 
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Die Vereinigten Staaten von Amerika polarisieren: spätestens
  seit der zweiten Intervention im Irak ist ihre aussenpolitische Mission
  nicht nur umstritten\, sie wird auch angefeindet. Allerdings mehren sic
 h die Anzeichen\, dass die Supermacht allmählich wieder mehr Kredit – un
 d Freunde – gewinnt. Dies sowohl vor dem Hintergrund des Kriegs im Kauka
 sus als auch vor dem nun absehbaren Ende der Ära Bush. Die bekannte amer
 ikanische Publizistin Anne Applebaum erforscht das Spektrum der Sympathi
 en.\n\nVortrag in Englisch.
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SUMMARY:Anne Applebaum: Supermacht Amerika - Freunde und Feinde (SIAF)
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Europa sieht sich seit einigen Jahren in Kontroversen und Di
 skussionen verstrickt\, die sowohl die mögliche Identität des Kontinents
  als auch die Bindungen und Bündnisse zwischen Atlantik und Pazifik und 
 auch in Richtung Russland und den Mittleren Osten betreffen. Wirtschaftl
 iche Faktoren - nicht nur im Rahmen der erweiterten EU - spielen eine ze
 ntrale Rolle. Zugleich künden die politischen Realitäten vermehrt Spannu
 ngen und Konflikte an. Der ehemalige italienische Ministepräsident Roman
 o Prodi gibt einen tour d'horizon zur aktuellen Lage und zeigt weiter au
 ch denkbare Zukunftsszenarien auf\, die sowohl nach innen wie nach ausse
 n wirksam werden könnten.\n\nVortrag in Englisch.
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SUMMARY:Prof. Dr. Romano Prodi: Europa wohin? (SIAF Sonderveranstaltung 
 in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Zürich) 
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Die Schweiz zählt weltweit zu den bedeutendsten Wirtschafts-
  und Wissenschaftsstandorten. Ein wesentlicher Teil des Schweizer Wohlst
 ands beruht auf wettbewerbsfähiger Innovation. Gerade die pharmazeutisch
 e Industrie hat in Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen immer w
 ieder innovative Medikamente entwickelt. Diese werden angesichts steigen
 der Gesundheitskosten noch mehr an Bedeutung gewinnen. Am Beispiel der p
 harmazeutischen Industrie erläutert Daniel Vasella die wesentlichen Rahm
 enbedingungen zur Innovationsförderung sowie zum Standort Schweiz im int
 ernationalen Vergleich.\n\n
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SUMMARY:Dr. Daniel Vasella: Standort Schweiz – Innovation und Innovation
 smanagement in der Pharmaindustrie
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Der internationale Terrorismus bedroht die Welt spätestens s
 eit den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington mit
  globalen Folgen. Es zeigt sich dabei\, dass die Organisation Al-Kaida u
 nd deren Mastermind Bin Ladin ein weitverzweigtes Netz von Agenten\, Zut
 rägern und Exekutoren geknüpft haben\, das sich trotz Rückschlägen bishe
 r immer wieder erneuert. Welche Ziele verfolgen die Terroristen? Welche 
 Mittel können eingesetzt werden\, sie zu bekämpfen? Diesen Fragen stellt
  sich Bruce Hoffman\, der mit zahlreichen Büchern und Zeitungskommentare
 n zum Thema als einer der besten Kenner des Phänomens hervorgetreten ist
 .\n\nVortrag in Englisch.
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SUMMARY:Prof. Dr. Bruce Hoffman: Internationaler Terrorismus –\nWege und
  Ziele
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DESCRIPTION:Viele Beobachter hoffen und erwarten\, dass der nächste amer
 ikanische Präsident sein Land zu dessen «wahrem Selbst» zurückbringen we
 rde: nämlich wieder zu einem langfristigen Denken in Rücksicht auf den e
 uropäischen Partner. Ist dies realistisch? Amerikas Interessen\, Weltans
 chauungen und religiöse Überzeugungen legen es vielmehr nahe\, das lange
  Nachkriegsverhältnis zu Europa als Ausnahme\, George W. Bushs Politik h
 ingegen als Norm zu betrachten. Die Kulturphilosophin Marcia Pally fragt
 \, was dies für die amerikanische Aussenpolitik nach den Wahlen\, aber a
 uch für die Europäer mit sich bringt.\n\nVortrag in Englisch.
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SUMMARY:Prof. Dr. Marcia Pally: Aussenpolitik und die Macht der Religion
  (SIAF)
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DESCRIPTION:Während Jahrzehnten war die Weltwirtschaft mehr oder weniger
  direkt abhängig von der wirtschaftlichen Situation der Vereinigten Staa
 ten. Doch dieses Dependenzverhältnis weicht sich auf\, seit die Globalis
 ierung auch Schwellenländern wie China und Indien einen deutlichen ökono
 mischen Schub verleiht. Martin Hüfner\, ehemaliger Chefvolkswirt der Hyp
 overeinsbank und Autor von Büchern zur internationalen Ökonomie\, geht d
 er Frage nach\, wie sich künftig Erfolg und Misserfolg globalisierten Wi
 rtschaftens im Verhältnis zur Lage in den Vereinigten Staaten definieren
  werden.
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SUMMARY:Dr. Martin Hüfner: Die U.S. Wirtschaft – Status und Wirkung (SIA
 F)
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SUMMARY:Geburtstag von Silva
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Iran beherrscht den Mittleren Osten auf ebenso undurchsichti
 ge wie nachhaltige Weise. Der Gottesstaat\, dessen politische Theologie 
 mit militanten Mitteln nach innen wie nach aussen eingreift\, strebt sei
 t langem nach Dominanz in der Region – davon kündete bereits der zermürb
 ende Krieg mit dem Irak. Hinzu kommt\, dass auch die Möglichkeit nuklear
 er Aufrüstung noch immer zur Unberechenbarkeit des Landes und seiner Füh
 rung beiträgt. Entscheidend wird sein\, ob es gelingen wird\, dass sich 
 die Stimmen von Mässigung und Vernunft durchsetzen und den Dialog mit de
 m Westen produktiv verfolgen werden. Darüber reflektiert Ulrich Tilgner\
 , der über Iran seit Jahrzehnten aus nächster Anschauung berichtet.
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SUMMARY:Ulrich Tilgner: Iran – Gefahren und Hoffnungen
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DESCRIPTION:Seit der grossen Finanzwirtschaftskrise von 2008 befindet si
 ch die Welt in schwierigen und unabsehbaren Prozessen ökonomischer\, abe
 r auch politischer Strategiewechsel. Vermeintlich sichere Entwicklungen 
 haben sich als trügerisch erwiesen\, das wichtige Grundkapital Vertrauen
  in Märkte und Marktteilnehmer ist schwer erschüttert. Staatliche Interv
 entionen\, vor wenigen Jahren noch als ebenso undenkbar wie unwillkommen
  erachtet\, greifen stabilitätssichernd in Volkswirtschaften und interna
 tionale Unternehmen ein. – Jean-Pierre Roth\, Direktionspräsident der Sc
 hweizerischen Nationalbank\, wird vor diesem Hintergrund zu einem aktuel
 len Thema sprechen.
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SUMMARY:Dr. Jean-Pierre Roth: zu einem aktuellen Thema
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Selten wurde ein Kandidat des amerikanischen Wahlkampfs mit 
 so viel Aufmerksamkeit verfolgt wie der Demokrat Barack Obama. Sein Gege
 nspieler John McCain hingegen soll – so verbreitete Hoffnung im eigenen 
 Lager – die Partei der Republikaner aus ihrem Formtief herausführen. Dam
 it stehen sich ein Charismatiker und ein Pragmatiker gegenüber. Andreas 
 Rüesch\, langjähriger Washington-Korrespondent der NZZ\, gibt nach gesch
 lagener Schlacht eine erste Analyse dessen\, was vom Januar 2009 an auf 
 Amerika und damit auf die Welt zukommen könnte.
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SUMMARY:Dr. Andreas Rüesch: Ein neuer Präsident – ein anderes Land? (SIA
 F)
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DESCRIPTION:Im Zug der Globalisierung und des Endes des Kalten Kriegs sc
 hien die Welt nicht nur für den Austausch ökonomischer Beziehungen offen
 er und berechenbarer geworden zu sein. Auch die politische Grosswetterla
 ge konnte auf ein längeres Hoch hindeuten. Inzwischen wissen wir es bess
 er: einerseits macht sich der islamistische Fundamentalismus aggressiv b
 emerkbar\; anderseits drängen alte Mächte mit neuen Ansprüchen hervor. I
 st damit bereits eine neue Epoche geopolitischer Rivalitäten und Auseina
 ndersetzungen eingeleitet? Diese Frage steht im Brennpunkt des Referats 
 von Volker Perthes\, Direktor der Stiftung „Wissenschaft und Politik“.
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SUMMARY:Prof. Dr. Volker Perthes: Globalisierung und Geopolitik
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Der internationale Terrorismus bedroht die Welt spätestens s
 eit den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington mit
  globalen Folgen. Es zeigt sich dabei\, dass die Organisation Al-Kaida u
 nd deren Mastermind Bin Ladin ein weitverzweigtes Netz von Agenten\, Zut
 rägern und Exekutoren geknüpft haben\, das sich trotz Rückschlägen bishe
 r immer wieder erneuert. Welche Ziele verfolgen die Terroristen? Welche 
 Mittel können eingesetzt werden\, sie zu bekämpfen? Diesen Fragen stellt
  sich Bruce Hoffman\, der mit zahlreichen Büchern und Zeitungskommentare
 n zum Thema als einer der besten Kenner des Phänomens hervorgetreten ist
 .\n\nVortrag in Englisch.
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SUMMARY:Prof. Dr. Bruce Hoffman: Internationaler Terrorismus –\nWege und
  Ziele
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Seit dem Amtsantritt von Präsident Barack Obama scheint die 
 unilaterale Grossmachtpolitik seines Vorgängers korrigiert zu werden in 
 die Richtung von Dialog und Kooperation.\nDie Vereinigten Staaten suchen
  das Gespräch\, auch mit Gegnern im Politischen und Ideologischen. Zu fr
 agen bleibt\, ob auch die «andere Seite» – von Russland über Iran bis na
 ch China – diese Öffnung ihrerseits als Chance zu einer konstruktiveren 
 Neuordnung der internationalen Beziehungen begreift. – Robert Kagan\, de
 r mit bekannten Essays («Of Paradise and Power»\, «The Return of History
  and the End of Dreams») international hervorgetreten ist\, analysiert d
 ie neue Lage nicht ohne Skepsis.\n\nKurzbiographie\nProf. Dr. Robert Kag
 an ist Politologe und Mitglied der Carnegie Endowment for International 
 Peace\, Washington. Er studierte Politikwissenschaft und Internationale 
 Beziehungen an den Universitäten Yale und Harvard und erlangte die Dokto
 rwürde an der American University in Washington D. C. Von 1984 bis 1988 
 arbeitete er für das Aussenministerium der Vereinigten Staaten. Kagan is
 t Mitglied des «Council on Foreign Relations»\, Senior Associate des «Ca
 rnegie Endowment for International Peace» und seit 2005 auch Transatlant
 ic Fellow beim «German Marshall Fund» in Brüssel. Als konservativer Inte
 llektueller wurde er im deutschsprachigen Raum besonders durch seine Ess
 ays über das Verhältnis zwischen Amerika und Europa bekannt. Er schreibt
  regelmässig für die «Washington Post»\, den «Weekly Standard» und «The 
 New Republic». Sein neuestes Buch «Die Demokratie und ihre Feinde» ist d
 eutsch 2008 im Siedler Verlag in München erschienen.
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SUMMARY:[SIAF] Prof. Dr. Robert Kagan: Die Rückkehr der Geschichte
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Das amerikanische Bankensystem ist pleite\, Deutschlands Ban
 ken sind angeschlagen. In Osteuropa tickt die Zeitbombe. Ganze Staaten s
 ind vom Konkurs bedroht. Hans-Werner Sinn erklärt\, wie das Finanzsystem
  zur Spielwiese von Glücksrittern werden konnte\, und analysiert die Grü
 nde der Krise. Er blickt jedoch nicht nur zurück\, sondern benennt auch 
 die Konstruktionsfehler des Rettungspaketes und kommentiert die verbleib
 enden Risiken. Er spricht sich gegen Staatshilfen für Firmen aus und def
 iniert – ganz konkret – die langfristigen Rahmenbedingungen für ein gesu
 ndes Bankenwesen: Sinn fordert\, den Banken wesentlich höhere Eigenkapit
 alquoten für ihr Geschäft vorzuschreiben\, um sie wieder zu einer nachha
 ltigen Wirtschaftsweise zu veranlassen.\n\nKurzbiographie\nProf. Dr. Han
 s-Werner Sinn ist Ökonom und Präsident des Instituts für Wirtschaftsfors
 chung (ifo). Im Anschluss an das Studium der Volkswirtschaftslehre in Mü
 nster promovierte und habilitierte er 1983 an der Universität Mannheim. 
 1994 erhielt er den Ruf als Professor für Nationalökonomie und Finanzwis
 senschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München\, wo er seit 1991 d
 as Center for Economic Studies (CES) und seit 1999 das Institut für Wirt
 schaftsforschung (ifo) leitet. Zwischen 2006 und 2009 war er zudem auch 
 Präsident des International Institute of Public Finance. Sinn erhielt fü
 r seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen und Ehrendoktortitel. Durch sei
 ne wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Stellungnahmen prägte Sinn 
 die öffentliche wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland wesentlich 
 mit.
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SEQUENCE:10
SUMMARY:[SIAF] Prof. Dr. Hans-Werner Sinn: Die Wirtschafts- und Finanzkr
 ise
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Hauptgebäude\, KOH-B-10
DESCRIPTION:Die tiefgreifende Rezession\, die seit 2008 die globale Wirt
 schaft und damit weltweit auch Politik und Gesellschaft erschüttert\, lä
 sst das Thema der Verantwortung energisch in den Vordergrund treten. Die
 se bezieht sich freilich nicht nur auf die Ursachen\, sondern ebenso auf
  mögliche Verbesserungen im System. Heiner Flassbeck\, Direktor der Unct
 ad in Genf\, und Martin Janssen von der Universität Zürich erörtern in e
 inem Streitgespräch aus gegenstrebigen Positionen die Fragen nach der Ro
 lle der Markwirtschaft\, des staatlichen Interventionismus und der Zukun
 ft des Kapitalismus.\n\n\nProf. Dr. Heiner Flassbeck ist Leiter bei der 
 Uno-Organisation für Handel und Entwicklung Unctad in Genf. Er studierte
  Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes und promovierte
  1987 in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Freien Universität
  Berlin. Von 1980 bis 1986 war Flassbeck für das Bundesministerium für W
 irtschaft in Bonn tätig. Danach arbeitete er zunächst als wissenschaftli
 cher Mitarbeiter und seit 1990 als Leiter der Abteilung Konjunktur am De
 utschen Institut für Wirtschaftsforschung. Vom Oktober 1998 bis April 19
 99 war Flassbeck Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen in Bon
 n. Seit 2000 arbeitet er für die Unctad und leitet seit 2003 die Abteilu
 ng für Globalisierung und Entwicklung bei der Unctad. Seit 2005 lehrt er
  auch als Honorar-Professor an der Hamburger Universität für Wirtschaft 
 und Politik.\n\n\nDr. Martin Janssen ist Professor für Finanzmarkttheori
 e am Swiss Banking Institute der Universität Zürich und Leiter der Ecofi
 n-Gruppe. Das Studium der Ökonomie und Finance an der Universität Zürich
  und University of Rochester (N.Y.) schloss er 1979 mit der Promotion ab
 . 1985 gründete er Ecofin\, eine Beratungs- und Software-Unternehmung. E
 cofin hat sich zu einer Gruppe kleiner Firmen entwickelt\, die in den Be
 reichen Softwareentwicklung für das Asset- und Risikomanagement\, in der
  strategischen Beratung grosser Investoren sowie in der Bereitstellung v
 on Anlage- und Vorsorgelösungen tätig ist. Janssen veröffentlichte mehre
 re Bücher und Aufsätze im Bereich der Finanzmarktökonomie.
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SEQUENCE:7
SUMMARY:[SIAF] Prof. Dr. Heiner Flassbeck und Prof. Dr. Martin Janssen:\
 nMarktwirtschaft und politische Intervention – ein Streitgespräch
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Klimakollaps\, Vergreisung\, Schweinegrippe\, Atomkrieg und 
 so weiter – es wäre ja schön\, wenn wir es nur mit einer tickenden Zeitb
 ombe zu tun hätten. Viele sind es\, und jede ist kurz davor\, hochzugehe
 n. Entweder wir handeln sofort\, oder alles ist zu spät. Dies ist der Te
 nor einer weltöffentlichen Katastrophenfolklore mit wechselnden Themen\,
  gleichbleibender Untergangsangst und steigender Unsicherheit von Progno
 sen. Niemand kann wissen\, was zutrifft\, es sei denn\, man ließe es dar
 auf ankommen. Wer setzt sich in den Krisendiskursen der Weltöffentlichke
 it durch? Und wie rational werden diese Diskurse geführt? Der Soziologe 
 Gerhard Schulze sucht Antworten auf diese Fragen.\n\nKurzbiographie\nPro
 f. Dr. Gerhard Schulze ist Professor für empirische Sozialforschung an d
 er Universität Bamberg. Nach dem Studium der Soziologie in München und E
 rlangen promovierte er 1975 in Volkswirtschaftslehre an der Universität 
 Nürnberg. 1978 wurde er von der Universität Bamberg als Professor für Me
 thoden der empirischen Sozialforschung berufen. Über den wissenschaftlic
 hen Kreis hinaus bekannt wurde Schulze mit seinem Buch «Die Erlebnisgese
 llschaft. Kultursoziologie der Gegenwart». Seit dieser Bestandsaufnahme 
 der Gegenwart beschäftigt sich Schulze in zahlreichen Veröffentlichungen
 \, Vorträgen und Beiträgen in Rundfunk und Fernsehen vor allem mit Frage
 n sozialen und kulturellen Wandels. Sein neuestes Buch «Die Sünde. Das s
 chöne Leben und seine Feinde» erschien 2006 wurde in mehrere Sprachen üb
 ersetzt. Seit Juni 2006 ist Schulze Teilnehmer am Gesprächskreis des Bun
 despräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Horst Köhler.
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SUMMARY:Prof. Dr. Gerhard Schulze: Fünf vor Zwölf – Ein soziologischer B
 ewusstseinstrip 
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:In seinem Vortrag geht der Referent speziell auf die Zukunft
 sängste der Menschen ein\, die sich oft zu kollektiver Hysterie steigern
 . Er zeigt auf\, wie und warum es zu gesellschaftlichem Pessimismus komm
 t\, wie sich dieser «Alarmismus» auswirkt\, und weshalb alles anders kom
 men wird\, als wir befürchten. «Noch nie hatten so viele Menschen auf un
 serem Planeten Chancen auf steigenden Wohlstand»\, behauptet Matthias Ho
 rx und belegt dies mit einer Vielzahl von Daten und Fakten. «Krisen forc
 ieren Innovationsschübe in Wirtschaft\, Politik und Kultur» ist seine zw
 eite These\, auf die er ebenfalls genauer eingeht.\n\nKurzbiographie\nMa
 tthias Horx ist Trend- und Zukunftsforscher. Er studierte Soziologie in 
 Frankfurt am Main und arbeitete seit 1980 als Autor und Redakteur für «T
 empo»\, «Merian» und «Die Zeit». 1993 gründete er das Trendbüro Hamburg 
 für Trendforschung und Marketing-Beratung. 1996 eröffnete Horx das «Zuku
 nftsinstitut» mit Sitz bei Frankfurt a.M. und Zweigstellen in Wien\, Mün
 chen\, Hamburg und London. Seit Herbst 2007 ist er auch Dozent an der Ze
 ppelin-Universität in Friedrichshafen für wissenschaftliche Trend- und Z
 ukunftsforschung. Horx ist Autor mehrerer Bücher über Wertewandel\, Juge
 ndkultur\, neue Technologien und Trendforschung. Sein neustes Buch «Tech
 nolution: Wie unsere Zukunft sich entwickelt» erschien 2008 im Campus-Ve
 rlag.
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SUMMARY:Matthias Horx: Anleitung zum Zukunftsoptimismus
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Die Frage nach der Position Europas bleibt auch nach dem Amt
 santritt eines amerikanischen Präsidenten virulent\, dessen Politik mult
 ilateraler Dialoge die westlichen Partnerschaften wieder zu stärken beab
 sichtigt. Denn Wirtschaftsmächte wie Indien und Asien stellen eine Konku
 rrenz\, die europäische Leistungsbereitschaft immer mehr herausfordert.\
 nTimothy Garton Ash ist als Politologe und Historiker ein genauer und zu
 gleich origineller Analytiker des Zeitgeschehens.\n\nVortrag in Englisch
 
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SUMMARY:SIAF: Timothy Garton Ash: Europa in einer nichteuropäischen Welt
 
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch die
  Länder Mittel- und Osteuropas in Mitleidenschaft gezogen. Dies hat Ausw
 irkungen insbesondere auch auf die demokratischen Prozesse und Instituti
 onen. Hinzu kommt\, dass der russische Nachbar die strategischen Entwick
 lungen nicht ohne Argwohn verfolgt.\nKarl Fürst zu Schwarzenberg\, von 2
 007 bis 2009 Aussenminister der Republik Tschechien\, ist wie wenige daz
 u berufen\, die Aktualitäten zu durchleuchten und Perspektiven aufzuzeig
 en.\n\nIn Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Züri
 ch
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SUMMARY:SIAF: Karl Fürst zu Schwarzenberg: Gegenwart und Zukunft Mittele
 uropas
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Die Theorie der Weltrisikogesellschaft entwickelt zwei Teild
 iagnosen: zum einen die Idee «kosmopolitischer Schicksalsgemeinschaften»
 \, die durch entgrenzte Risiken kreiert werden\; zum anderen die Untersc
 heidung von «selbst-induzierten» Gefährdungen (die dem westlichen Modern
 isierungspfad entsprechen) und «fremd-induzierten» Gefährdungen (die den
  Erfahrungen postkolonialer Länder entsprechen). Diese Unterscheidung is
 t insofern von Brisanz\, weil sie das Verhältnis ganzer Weltregionen zue
 inander als Herrschafts- und Konfl iktverhältnis entschlüsselt. Kosmopol
 itische Risikovergemeinschaftungen sind deshalb keineswegs harmonisch\, 
 sondern stets mit erheblichen Konfliktpotentialen verbunden.
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SUMMARY:SIAF: Prof. Dr. Ulrich Beck: Weltrisikogesellschaft – neue Forme
 n kosmopolitischer Schicksalsgemeinschaften
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Spätestens seit dem kriegerischen Konflikt zwischen Russland
  und Georgien entwickelt die Region des Kaukasus eine gefährliche Dynami
 k\, die von vielen und divergierenden Interessen zusätzlich alimentiert 
 wird.\nDie Schweizer Botschafterin Heidi Tagliavini leitete im Auftrag d
 er Europäischen Union die Untersuchung über den Krieg um Südossetien\, v
 erfasste hierzu einen ausführlichen Bericht und ist darüber hinaus eine 
 ausgewiesene Kennerin der Region.
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SUMMARY:SIAF: Heidi Tagliavini: Brennpunkt Kaukasus
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, Aula\, KOL-G-201
DESCRIPTION:Die Weltlage ist instabil: Terroranschläge in New York\, Mad
 rid und London\, Krieg gegen den Terror\, Auseinandersetzungen um Energi
 e und Ressourcen vom Gasstreit in der Ukraine bis zu Tortillaaufständen 
 und Reisrevolten in der Dritten Welt\, Aufmarsch der Seefahrernationen i
 m Golf von Aden an der wichtigsten Verbindungsroute zwischen Europa und 
 Asien\, weltweite wirtschaftliche Turbulenzen. Welche Tendenzen sich ver
 dichten\, wo\nEskalationen drohen\, bleibt unklar. Klar ist nur: Es laue
 rt das Unbekannte. Was bedeutet das für die Sicherheitspolitik der Schwe
 iz?
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SUMMARY:SIAF: Ueli Maurer: Sicherheitspolitik zurück auf der Agenda
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